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Berlin Bundestag Dokumentation Handwerkskammer

July 04, 2013  •  Kommentar schreiben

Im Juni 2013 war ich auf Vermittlung der HWK Lübeck eine Woche zu Gast bei der Lübecker Bundestagsabgeordneten Gabrielle Hiller-Ohm.
 

Als Fotograf liegt es mir näher meine Geschichte von diesem Besuch zu erzählen, wenn ich dafür meine Bilder sprechen lasse. Ich gehe mit Euch einen fiktiven Rundgang durch Berlins Parlamentarische Welt - und zeige Euch ein Ausschnitt des Berlins, dass ich für eine Woche kennengelernt habe. Ich darf dazu sagen, es war eine unvergessliche Erfahrung.

Das Büro von GHO (Gabrielle Hiller-Ohm) hat mich wirklich herzlich aufgenommen und kompetent durch die Anlagen des Bundeshauses geführt. Zudem konnte ich diverse Besichtigungen, u.a. des Bundesrates machen sowie viele interessante Veranstaltungen besuchen - die Organisation erfolgte komplett durch das sympatische Büroteam von GHO. Das Team nahm sich für mich immer Zeit und beantwortete alle Fragen rund um das geschäftige Treiben im Bundestag.
Da GHO in den Ausschüssen Arbeit und Soziales sowie Tourismus mitwirkt, durften wir an den Ausschussitzungen und Arbeitsgruppentreffen teilnehmen. Insbesondere hier gab es eine interessante Sitzung zum Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesrepublik. Bilder gibt es davon allerdings keine, weil hier nicht fotografiert werden durfte.

So und jetzt erzähle ich Euch meine Berlin Geschichte:

Mein täglicher Weg zur Arbeit, dank der Berliner U-Bahn immer schnell und entspannt.

...und umsteigen am Alex.

Es braute sich auch wettertechnisch etwas zusammen.

Der Bolzplatz vorm Paul-Löbe-Haus besitzt Sicherheitszäune, die ich so noch nicht mal in der Bundesliga gesehen habe. Da fühlt man sich als Kicker doch gleich wie auf dem Eishockeyfeld bei den Banden.

Mein Ausgangspunkt in dieser Woche war das Büro von GHO im Paul-Löbe-Haus. Dazu musste ich u.a. am Kanzleramt vorbei, das meistens jeden Tag unterschiedlich dekoriert war (kam auf die Demonstration an).

Der Empfang im PLH (Paul-Löbe-Haus) war immer sehr persönlich und herzlich. Die Mitarbeiter legten viel Wert auf direkten Kontakt und waren neugierig interessiert - besonders mein Tascheninhalt schien jeden morgen aufs neue für Gesprächsstoff im Haus zu sorgen. Soviel Anteilnahme rührte mich sehr.

Bemerkenswerte Architektur im PLH und ein gefundenes Blickfeld für jeden Grafik-Nerd. Gut Beton in seiner puristischsten Form ist nicht jedermanns Sache. Mir gefiels - und irgendwie war es immer spannend das Gebäude von Innen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Genau mein Ding und meine Kamera freute sich mal auf Abwechslung (immer nur Menschen sind auch irgendwann fad)!

Mein Weg zur Arbeit im PLH.

In den Katakomben der Liegenschaften des Bundes in Berlin.

Eine ideale Location für den nächsten Bond - wenn nur nicht die Sicherheitsvorschriften so extrem wären...

Sport brauchte ich diese Woche keinen mehr, da ich für meine Wege immer durch die Liegenschaften joggte. Das brachte mir unglaubliche Zeitvorteile bei den Programmpunkten und ließ mich abends ein Bier mehr trinken ohne schlechtes Gewissen.

Man bemühte sich immer um den Besucher, auch hier extra ein Safe für meine umfangreiche Waffensammlung die ich stets bei mir führte. Nur beim Zugang zum Bundestagsplenarsaal sollte ich die ablegen und im Verlohr-Schrank zwischenspeichern.

Die neue, alte Reichstagsarchitektur ließ bemerkenswerte Ausblicke zu.

Nun hatte schließlich jemand etwas zu sagen und das wurde meist gleich irgendwie aufgezeichnet und gesendet.

Alle Kanzler der CDU vor dem Betreten der Fraktionsräume mussten gegrüßt werden.

Licht gabs genug für die Sendeanstalten.

Na ja, der Besprechungsraum liegt schon Geschichtsträchtig.

Im Grundgesetz spiegelt sich das Gesicht einer Nation (oder zumindest des Reichstagsgebäudes)

Mehr interessante Deckengestaltungen.

Nein, nicht New York - alles noch Berlin.

Glasfassaden stehen für Transparenz.

Mir gefällt ein transparenter schwarz-weisser Bundestag noch besser.

Auch ein Nebengebäude.

Schattenspiele machten alles noch interessanter.

Alle Bundestagsreden konnte man hier nachlesen, sofern man genügend Ausdauer mitbrachte.

Beton hat einen Namen. Der Bund hat sich dabei etwas gedacht.

Hmm, was wollte ich noch vom Arzt? Kann Dr. Merkel mir helfen?

Ehemaliger Verbindungstunnel zum Reichstag.

So, schnell wieder vom Neonlicht ins Tageslicht auf die Kuppel. Eine Besichtigung der Kuppel von aussen lohnt sich wirklich. Besser kann man Berlin nicht auf einen Rundblick sehen.

Die Sonne hatte die Aufgabe übernommen, die Fahne ins richtige Licht zu rücken. Scheinwerfer durfte ich ja nicht mitnehmen.

Noch mehr Deutschland.

Diese Installation bringt das Tageslicht von oben in den Bundestag - sicher ein Verdienst der Grünen. So spart der Hausmeister Summen an Kunstlichtstrom!

Hier gab es doch auch mal ein Kranballet.

Blick nach unten in den Plenarsaal.

Blick nach oben durch die Glaskuppel Berlin - du bist sooo schön.

The only way is up. Der Kuppelbau ist wirklich imposant. Ein Glaser der hier durch ging meinte mal, den Auftrag hätte er gerne gehabt.

Geschichte des Gebäudes seit dem 17ten Jahrhundert hier im Rundgang über den Abgeordneten.

Die Abgeordneten werden auch immer Jünger. Hier ein Blick von der Plenarsaalebene in eben diesen. Blick von der Pressetribüne zu Beginn der Sitzung.

Erst sprach der Eine...

Dann hört der Fotograf interessiert zu... Die Zuschauer schon eher angespannt, was passiert jetzt? Blick ins ganze. Auch immer gern gehört. Die Zwischenfragen. Da hat man ungewohnte Redezeit.

Fragen an die Lichtgestalt? Nee, hier sehen wir erstmal eine Abstimmung. Der Mensch der die Hand hochhält zahlt glaub ich die Runde.
Hmm, mein Arzt läuft da unten auch rum. Da finde ich die Schattenspiele hier schon interessanter. Na ja, muss ja nicht jeden interessieren. Man behält doch gern den Überblick. Schön erkennt man hier den natürlichen Lichteinfall.

Immernoch lichteinfall... Peer S. hat auch noch ne Meinung. Die interessiert diese Kamera offensichtlich nicht sehr. Nun ja, emotionen gabs auch. Als ich kurz Aufstand um mich zu verabschieden gabs spontan Tränen einzelner Abgeordneter. Ich war doch nur eine Woche hier. Und ich komme bestimmt wieder, versprochen. Kein Grund zu weinen.
So sah ich mir dann noch den Bundesrat an. Schleißlich gibt es hier eine interessante Deckenkonstruktion. Man beachte das Männlein Fotograf im Spiegel. Lustig wurde es dann, als dieser Mann sprach. Ich bin ja eigentlich hier gewesen um alle MPs (Ministerpräsidenten) mal auf einen Schlag zu sehen. Hmmm, in welchem Bundesland ist Herr Altmaier MP?  Doch immer gut, wenn man ordentlich vorbereitet ist. Nun ja, Hamburgs Bürgermeister gab sich also die Ehre. Sah ja wirklich interessant aus, der Bundesrat ist wie ein kleiner Bundestag. Nur klatschen darf man hier nicht! Die Zuschauer wurden extra aufgefordert ruhig zu bleiben. Was wohl der Herr im weißen Hemd denkt? Jedenfalls wollte ich wenigsten meinen MP mal persönlich sehen und dazu noch den Biolandwirt als Umweltminister. Und ich hatte schon einen Schreck, dass Herr Altmeier das jetzt in Schleswig-Holstein wäre. Zu guter letzt sah ich mir noch mal das Grundgesetz auf Glas an. (Scheint ja wirklich hier das Bauelement neben Beton zu sein) Bevor ich mir meine Pressefreiheitsgedanken bei....einem Feierabendbier an der Spree zermartere. Ja so ein Bundestag-Tag kann echt schön Enden.

 

Danke an das Bundestagsbüro von Frau GHO. Ihr wart super - ich hoffe, wir bleiben in Kontakt und sehen uns mal wieder.


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