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THE CHANGE oder: meine Erlebnisse beim Wechsel von Vollformat (NIKON) auf MFT (OLYMPUS)

December 22, 2016  •  1 Kommentar

Hier schreibe ich einen Blog über meinen Wechsel.

Wechsel der Kamerasysteme und Kameramarke von Nikon zu Olympus von Vollformat auf MFT.

STUDIO NORDLICHT: Home &emdash; Bildschirmfoto 2016-12-22 um 11.45.34

Zur Historie und meinen Beweggründen

Nun, ich bin seit fast 10 Jahren freiberuflicher Fotograf mit einem Studio in Lübeck. Ich habe mich auf die Arbeit mit Menschen spezialisiert und fotografiere People in den Bereichen Hochzeiten, Events, Business und gebe Workshops in diesem Bereich. Dazu nutze ich seit erscheinen die Nikon D4 und D800 als Vollformatkameras. Bearbeiten tue ich mit Adobe Programmen LR und Photoshop.

Mein Stil ist eher natürlich und wenig gestellt, soweit dies natürlich bei Peoplefotografien möglich ist. Jedoch versuche ich immer von Anfang an Vertrauen zu meinen Modellen aufzubauen und für Spass und Diskretion zu sorgen.

Blitzen mochte ich nie, zerstörte es doch immer viel von der natürlichen Stimmung im Bild. Vor ca. 3 Jahren habe ich mich auch auf Dauerlicht eingeschworen, waren die Leuchten doch qualitativ gut und erschwinglich. Mein Studioblitzsystem nutze ich seitdem kaum noch. Einzig mein Priolite ist für mich hin und wieder noch eine nützliche Hilfe, bei Gegenlichshots outdoor. Wer mehr darüber wissen möchte findet hier auf Facebook dazu infos Priolite on Location Gruppe auf Facebook

Diskret und unauffällig zu arbeiten ist mit meinen Nikon Kameras nicht immer möglich, zwar hat die D4 die beste LOW LIGHT Fähigkeit, die ich bislang von DSLR-Kameras kannte, das laute Auslösergeräusch (SPIEGEL) und die riesigen Ausmaße der Kamera machen diesen Vorteil aber oft wieder wet. 
 

Es gab mit der D4 schon nach 12 Monaten die ersten Probleme: Erst löste sich der Gummigriff der D4 (inzwischen noch 2 weitere Male) dann war eins der Speicherkartenfächer plötzlich defekt und musste auf meine Kosten repariert werden (laut NPS Service benutzte ich eine defekte CF Speicherkarte)
Insgesamt fand ich den Service für eine 6000 euro Kamera bei NPS sagen wir mal Suboptimal. Aber das soll an dieser Stelle nicht zum Thema werden.

Auch die D800 hatte Probleme mit den Gummibelegen der Griffflächen. Wieder wechsel und ständiges Reinigen. Ich muss zugeben, meine Sensoren waren so oft verunreinigt, dass mir alleine die Reinigungskosten für beide Kameras den Unterhalt extrem verteuerten. (Da ich viel oder fast nur mit Festbrennweiten arbeite, wechsel ich ständig die Linsen - ergo, Schmutz dringt in die Kamera)

2015 fing ich zudem an mit Drohnen von DJI (Inspire und Phantom 3) zu fotografieren. Nun konnte man in der Luft mit Wechselobjektiven auf MFT Sensor Basis arbeiten, der Inspire Pro mit X5 Kamera sei dank. Ich beschäftigte mich also mit MFT Objektiven und es entstand ein guter Kontakt zu Olympus, welche mich seitdem unterstützen. Meine Luftbilder erreichten ein professionelles Niveau und wurden sogar Sendefähig.

Da nun auch das Filmthema immer mehr bei mir an Bedeutung gewann und ich in diesem Jahr dann auch meinen ersten grossen Imagefilm für die Stadt Lübeck

Lübeck Untertrave Umgestaltung from Leo Bloom on Vimeo.

 

mit der Inspire und der D800 drehte, stellte ich fest, dass die D800 und die D4 als Filmkameras nicht wirklich geeignet waren.

Mir fielen beim Drehen fast die Arme ab mit der D800 und dem 24/70mm Nikkor (4kg mit Zubehör). Rückenschmerzen liessen nur eine maximale Drehzeit aus der Hand von 20 min zu, dann war der Drehtag fast zuende, weil vor Schmerzen nichts mehr ging. Die Bitrate und Auflösung der Kameras entsprach nicht der professionellen Filmqualität, die ich vom fotografieren gewohnt war. Beides ließ mich nach Alternativen umsehen.

Nun ergab sich im Dezember 2016 die Veröffentlichung der Olympus OMDE Mark 2, welche mir das technische Leistungsspektum bot, wonach ich suchte: Eine vernünftige Abbildungsqualtiät bei diskreter Grösse und leichtem Gewicht mit genügender Low-Light Qualität. Zusätzlich eine Filmaufnahmemöglichkeit durch Interne Stabilisation (Ich drehe gerne aus der Hand) und 4k mit 237 bit-Bildqualität. Dazu kann ich meine Drohnenobjektive der DJI X5 Kamera nutzen, die bereits alle Bereiche 12/25 und 45 mm abdeckt (in Vollformat meine häufigsten Brennweiten 24/50 und 90mm).

Also bestellte ich  am 15.12.2016 direkt bei Olympus im Webshop die Olympus Kamera M2. Zusammen mit dem 30 mm Markoobjektiv und einem Ersatzakku.

Die Spannung steigt, die Kamera soll evtl. noch vor Weihnachten kommen. Als nächstes werde ich also berichten, wie sich der neue Body so schlägt. Ich hoffe, Ihr könnt bald wieder von mir lesen.

Bis dahin erstmal.

 

PS: Fragen oder Kommentare sind erwünscht und ich freue mich, wenn viele meinen Wechsel begleiten.

 

 


Kommentare

Merkosh(nicht registriert)
Ich bin gespannt, wie du weiter berichten wirst. :-)
Bin selbst von Sony zu Olympus gewechselt und finde das geringe Gewicht eine Wohltat bei langen Fotowalks.
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